|
Aktueller Hinweis zur Aktion Weihnachten im Schuhkarton Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Homepage! Seit Veröffentlichung meiner Stellungnahme zur Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" des Vereins Geschenke der Hoffnung haben uns sehr viele Rückmeldungen erreicht. Die Reaktionen reichen von Lob und Dank bis hin zu Vorwurf und Drohung. Der aktuelle Artikel ist ausführlicher geworden
als die Stellungnahmen der vergangen Jahre: Ich habe mich darum bemüht,
sorgfältig zu recherchieren und auch die Einwände und die
guten Gespräche, die ich mit dem Geschäftsführer des
Vereins "Geschenke der Hoffnung" führen konnte, mitzuberücksichtigen.
Dass wir als Erzdiözese trotz der guten und intensiven Gespräche
zu einer kritischen Abschlussbewertung kommen, mag der eine oder die
andere bedauern. Wir halten aber unsere Bedenken für wichtiger
und richtiger. Viele, die unsere Zurückhaltung teilen können,
fragen nun ratlos nach alternativen und Verhaltenstipps. Dabei kommt
immer wieder zur Sprache, dass Menschen, die vielleicht seit Jahren
für diese Aktion einstehen, z.T. sehr massiv alle Kritik abwehren
und Vorwürfe erheben, man sei ja nur neidisch oder man würde
den Kindern keine Freude gönnen.
Eine gute Idee, die sich in den letzten Jahren mehrfach bewährt hat, sei schließlich noch weitergegeben: Vielleicht kann man ja die Aktion in dem Sinne durchführen, dass mit den Kindern und Jugendlichen "Päckchen" gepackt werden, die dann aber den sozial-charitativen Einrichtungen bei Ihnen vor Ort zu Gute kommen. Aus Erfahrung wissen wir, dass sich Frauenhäuser, Kinderheime und andere Einrichtungen sehr darüber freuen, wenn man ihnen Kleidung, Spielwaren oder Dinge für den Alltag zukommen lässt. Gerade in einer Zeit, wo der Sozialabbau in unserem Lande immer weiter voranschreitet, werden diese Hilfen immer wichtiger. Da dabei die Logistik auf ein Minimum reduziert werden kann (aus ökologischer wie ökonomischer Sicht sinnvoll), Fragen von Verteilungsgerechtigkeit und kulturellen Problemen nicht auftauchen, würde das eine Lösung sein, die allen Seiten hilft. Wenn man dann die 6 € (es dürfen natürlich auch mehr sein) z.B. einem internationalen Hilfswerk zukommen ließe, wo die nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe gewährleistet ist, kann man viele gute Dinge leisten. Im Übrigen wäre diese Aktion nicht auf die Weihnachtszeit begrenzt ..... Axel Seegers Aus der Homepage von Spielemax:
Dies ist eine Seite
aus der Homepage
www.info.weltanschauungsfragen.de |